
 Letzte
Änderung:
17.12.2011
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Einige Tipps und Tricks
Bitte beachten!
Nur
die zu belichteten Daten senden!
Zur Erklärung: Wenn etwa aus einer ganzen PDF-Redaktionsseite oder
ähnlichen Quelle bei uns die zu belichtenden Daten herausgelöst werden müssen, müssen wir
diese Arbeit in Rechnung stellen. Oft sind diese Seiten auch durch
Sicherheitseinstellungen
in der Bearbeitungsmöglich- keit so eingeschränkt, dass das nicht ohne Weiteres
möglich ist.
Wenn die Belichtungsdatei aber von Ihnen nicht anders geliefert werden kann,
übernehmen
wir diese oder andere Konver- tierungen selbstverständlich (Kosten etwa 5,00 bis
10,00 €- je
nach Schwierigkeitsgrad).
Wir informieren Sie aber vorab über diese
etwaigen Kosten!
Auflösungsprobleme bei
Bilddateien!
Es hat sich gezeigt, dass bei manchen Bilddateien (etwa GIF, JPG) die Auflösung
nicht richtig mitgespeichert ist. So kann etwa eine Datei, die eigentlich
1200 dpi haben
sollte,
bei uns die Anzeige „72 dpi” dafür ca. die 16fache Größe haben! PDF- oder
EPS-Dateien haben diese Probleme übrigens nicht ! Deshalb bitte Vermassung nicht vergessen!
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Druckertreiber
Zur Erstellung von PostScript-Daten (*.ps) ist ein PostScript-Druckertreiber
nötig. Es gibt viele postscriptfähige Drucker, die bei der Aktivierung des Treibers selbstverständlich
nicht auf dem System
vorhanden sein müssen, denn Sie wollen ja nur auf Datei drucken!
Wenn Sie aus dieser PS-Datei (nur so zum Test mal) eine PDF-Datei
generieren und der Generator nicht „motzt”, ist auch die
PostScript-Datei in der Regel in Ordnung. Zur Erstellung von PDF-Dateien ist zusätzlich ein
PDF-Generator notwendig.
Von den Programmen Eagle®, Target® oder
SprintLayout® können Sie uns auch die System-Dateien senden,
ansonsten bitte PDF- oder PS-Daten senden!
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Systemdaten aus Target3001®
(*.3001)
Wir belichten bei Target-Daten die Ebenen 0,1,2,23,24 für die
Lötseite seitenrichtig,
und die Ebenen 14,15,16,23,24 für die Bestückungsseite seitenverkehrt.
Die Ebenen 1 und 24 bzw. 15 und 24 werden mit 0% Schwarz (=Weiß)
eingestellt!
Wenn Sie andere oder zusätzliche Ebenen verwenden oder Bohrlöcher als
Zentrierbohrungen wünschen, geben Sie das bitte beim Auftrag an!
Wenn Sie uns gleich PS-Daten senden wollen, bitte nur die über
"Datenaustausch" erstellten Daten senden. Der PostScript-Output
ist dann hervorragend zur Belichtung geeignet,
ein Wandeln nach PDF ist nicht nötig!
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Systemdaten aus Eagle® (*.BRD)
Wir belichten bei Eagle-Daten die Ebenen 16,17,18,20 für die Lötseite
seitenrichtig,
und die Ebenen 1,17,18,20 für die Bestückungsseite seitenverkehrt.
Wenn Sie andere oder zusätzliche Ebenen verwenden oder Bohrlöcher als
Zentrierbohrungen (siehe auch unten „Layer116“) wünschen, geben Sie das bitte beim Auftrag an!
Wir geben die Dateien ausschließlich über den CAM-Prozessor aus!
Wenn Sie uns gleich PS-Daten senden wollen, bitte nur die über den
"CAM-Prozessor" erstellten
Daten senden. Der PostScript-Output ist dann hervorragend zur
Belichtung geeignet,
ein Wandeln nach PDF ist nicht nötig!
Wichtig: Bei mit „Ratsnest“ erzeugten Flächen die
Strichstärke nicht auf "0,00.." lassen!
Es werden sonst die Flächen mit der kleinsten Linienstärke (10 µm) und
nichtüberlappend dargestellt! Außerdem ergibt das, durch die vielen
Vektoren, unnütz große Dateien die die Belichtungszeiten überschreiten.
Der Film wäre dann nicht brauchbar zur Weiterverarbeitung.
Textdarstellung auf LTP: Zitat aus der Eagle-Hilfefunktion unter
„Text“:
„Wenn Sie Daten mit dem CAM-Prozessor erzeugen, werden Texte immer
mit Vector-Font ausgegeben. Andere Fonts werden nicht unterstützt.
Soll ein Text in einem Nicht-Vector-Font von einem Signal-Polygon
subtrahiert werden, wird nur das umschließende Rechteck ausgespart.
Aufgrund der oben angeführten Probleme bzgl. Einhalten von Größe und
Länge der Texte, kann es sein, dass der Text über das umschließende
Rechteck hinausgeht. Sollten Sie also Texte von Polygonen subtrahieren
wollen, ist es höchst empfehlenswert nur den Vector-Font zu verwenden.“
(Zitat Ende)
Wir haben schon öfter Texte diesbezüglich in der Laufweite
geändert - wenn es uns aufgefallen ist. Aber eigentlich wäre das im
Belichtungspreis nicht mehr enthalten ;-)
Layer 116 für Zentrierbohrungen:
Ist eigentlich nicht nötig und funktioniert auch nicht so richtig. Denn nach
diesem Ring aus Layer 116 wird erst das „richtige“ Bohrloch gezeichnet
und somit dieser Ring wieder mit weiß überschrieben. Ein ULP soll da
helfen, aber das ist uns - ehrlich gesagt - zu umständlich. Wir haben
durch einen kleinen Eingriff in der „eagle.def“ das Problem gelöst,
beziehungsweise können das auch nachträglich in PS-Files (nur aus dem
CAM-Prozessor) von Kunden ändern!
Wenn es jemand interessiert und auf eigene Gefahr (auf jeden Fall
sicherheitshalber ein Backup der „Eagle.def“ angelegen !!): In der
unten gezeigten Sequenz des PostScript-Headers die rot unterlegte Zeile
gegen die andere rote Zeile tauschen. Dabei genau das gleiche Format -
einschließlich den Anführungszeichen und des abschließenden
„Backslash“ - verwenden.
"/h { %% draw a hole\n"\
" /d exch def\n"\
" /y exch def\n"\
" /x exch def\n"\
" d 0 gt {\n"\
" newpath\n"\
" x EU y EU d 2 div EU 0 360 arc\n"\
" currentgray dup\n"\
" 1 exch sub setgray\n"\
" fill\n"\
" setgray\n"\
" } if\n"\
" } def\n"\
"
x EU y EU 2000 EU 0 360 arc\n"\
(Der originale Radius in der Variablen „d“ wird oben durch eine
Konstante ersetzt. 2000 steht hier z.B. für Radius von 0,2 mm. Somit wird
also jedes Bohrloch auf einen Zentrierpunkt mit einem Durchmesser von 0,4
mm verkleinert!) |
Systemdaten aus Sprint-Layout® (*.LAY)
Die Daten der jeweiligen, durch das Programm vorgegebenen Ebenen,
erstellen wir über den "Viewer" mit "Druck auf Datei"
über einen System- PostScript-Drucker.
Achtung: In Dateien aus älteren Versionen (<5.0) die noch
Proportionalschriften zulassen, werden diese Schriften im „Viewer“
durch einen Vectorfont ersetzt! Bitte Laufweiten prüfen !
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Seitenrichtig/-verkehrt, doppelte Verneinung oder was...
Es sind immer die gleichen Fragen, deshalb hier ein paar kleine Zeichnungen
zum
Verständnis.
So soll es
werden!
So zeichnen Sie!

Die beiden Ansichten daraus:

So soll der Film belichtet werden!
Zur Erklärung: Die Leiterseite sollte als Datei seitenrichtig vorliegen
(dann ist die Schrift auf dem Film gespiegelt) und die Bestückungsseite
seitenverkehrt (dann ist auch hier ebenfalls die Schrift auf dem
Film gespiegelt!). Ist die Schrift auf dem Filmen gespiegelt, ist
sie beim Blick auf die jeweiligen Kupferseite - nach dem ätzen - „richtig
rum“ (ohne Röntgenblick). Nur so können Sie Schicht-auf-Schicht (die Schichtseite
- die
matte Seite! - des Films zeigt immer zur Fotoschicht der Leiterplatte)
weiterverarbeiten! Ein wenig Text im Platinen-Layout (der auf der Platine ja stets lesbar geätzt
werden soll)
vereinfacht die Zuordnung ungemein!
Ein Tipp: Legen Sie die Bohrlöcher mit einem kleinen offenen Punkt in der
Mitte an, das
erleichtert Ihnen später das Bohren, weil sich der Bohrer dadurch
besser zentrieren lässt.
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Immer wieder gern gefragt:
Wie dünn ist die dünnste Linie ?
Die max. Auflösung der Belichtungsmaschine ist 2400 dpi oder
umgerechnet etwa 0,0106 mm.
Bei sehr dünnen Linienstrukturen kann es vorkommen, dass so dünne Linien
mit Ihren Koordinaten zwischen zwei Maschinenpixel gezeichnet werden
sollen. Weil das „dazwischen“ nicht geht, sind dann beide Pixel
beteiligt und die Linie ist doppelt breit, bzw. um 0,0106 mm breiter. Bei
sehr kleinen, gleichen Strukturen oder bei Linienfelder fällt das halt
optisch auf.
Als Filme für LTP ist das in den meisten Fällen theoretischer Natur, wer
will (oder kann!) schon so dünne Linien ätzen ;-)
Es gibt da schon eine Möglichkeit PostScript zu zwingen, möglichst
nie „dazwischen“ zeichnen zu wollen, aber da ist ein Eingriff in
das PS-File nötig, was - je nach PS-Quelle - manchmal nicht ohne Weiteres
möglich ist. Dabei entstehen aber etwas Kosten für das Handling, da hier
immer etwas getestet werden muss !
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Zeichnungen aus Corel für das Schablonenätzen
Bitte prüfen Sie die erzeugte PS/PDF-Datei, ob die schwarzen Flächen auch
wirklich
schwarz und nicht nur grau sind. Klingt zwar seltsam, aber es zeigte sich,
das das speziell
bei Coreldaten ein Problem sein kann. Ob es daran liegt, dass man auf
dem Bildschirm ein
90%iges Grau nicht von einem 100%igen Schwarz unter- scheiden kann, oder an falsch
eingestellten Treibern, lässt sich von hier
aus nicht feststellen.
Richtig wäre:
Zeichnen Sie im Farbmodell CMYK auch wenn es hinterher nur Schwarz wird.
Beim Ausdrucken: Druckvorstufe, Monochrom (oder je nach Version ähnlich)
wählen.
Testen Sie lieber einmal zuviel: Also mit der „Pipette” den Schwarzwert
messen
muss 100% Schwarz sein, ohne andere Farben. Oder Sie wandeln das Ausgabeformat,
also das PDF zum Test mal in eine Tif-Datei und lassen sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm und ebenfalls der „Pipette” die Schwarzwerte anzeigen.
Denn die Belichtungsmaschine ist grausam, alles was nicht 100% schwarz ist, wird
gerastert wie in
einer Zeitung. Es versteht sich von selbst - so was ist für
einen Ätzvorgang unbrauchbar.
Wir prüfen zwar die Coreldaten
ebenfalls speziell auf diese Eigenart - aber sicher ist
sicher - tun Sie es
bitte auch!
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PDF, PS, EPS, . . . TIF, BMP, JPG oder was
Die ersten drei sind die Besten für diesen Zweck.
Wenn SW-TIF dann nur mit 1200 dpi, 600 dpi verarbeiten wir nicht so
gerne, da man bei genauem Hinsehen schon die Treppchen in schrägen Kanten sehen
kann.
BMPs sind extrem lang und deshalb keine gute Wahl.
JPGs bitte nicht komprimieren !
Übrigens: Nur der
Vollständigkeit halber, wenn im PDF als Containerformat nur Pixeldaten wie TIF
eingebunden sind, wird das PDF auch „pixelig”. Soll heißen, die Dateiendung alleine macht noch
kein hochauflösendes Vectorformat! Nur Vectorprogramme
speichern Koordinaten und keine endgültige Auflösung.
Wenn
bei PostScript-Dateien Rundungen nicht rund werden, kann es daran liegen, dass
irgendwo in der Einstellung die folgende (oder ähnliche Frage) auftaucht:
„Rundungen in Geradestücke wandeln?”. Das bitte nie ankreuzen!
In der folgenden Zeichnung (ein vergrößerter Lötpunkt mit 1,26 mm Ø) sehen
Sie, was gemeint ist. Bild a besteht aus Geradestücken, Bild b hat max. Auflösung!
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